Ein Nachruf – Charles Katere

Liebe Freunde vom GPI, liebe Agnes, liebe Freunde von Charles Katere,
wir haben schockiert vom Tod unseres Freundes. Charles Katere erfahren. Nach dem plötzlichen Tod von Paul Yeboah 2021 ist Charles Katere unsere wichtigste Ansprechperson für unsere Austauschprojekte zwischen dem Ghana Permaculture Institute und der Schule für Erwachsenenbildung / SONED geworden. Sein Tod ist ein schwerer Schlag für uns alle, besonders für seine Familie, der wir in dieser schweren Zeit viel Kraft und beistand wünschen.
In unserer Gruppe haben nur ein paar Teilnehmende Charles bisher persönlich kennengelernt (Ronja, Janno und Simon). Die anderen haben ihn bisher nur bei den digitalen Treffen im Vorfeld der Reise gesehen und es bedrückt die gesamte Gruppe sehr, ihn nun nicht mehr bei unserer Reise kennenlernen zu dürfen. 

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Freilandbiologie die Erste

Zum Auftakt unserer Bildungsveranstaltungs – Serie „Freilandbiologie“ trafen wir uns auf einen Samstagvormittag im Botanisch Garten Berlin. Die Teilnahme ist freiwilliger Natur, die anwesenden Schüler*innen glänzten schon mal direkt mit Wissensdurst und Motivation. Wir widmeten uns der Evolution der Pflanzen und begannen mit der Frage danach, was überhaupt eine Pflanze ist. Von den Cyanobakterien, also den ersten photosynthetisch aktiven Organismen, zu den Algen, welche vor knapp 500 Millionen Jahren „an Land krochen “, lange bevor unsere tierischen Vorfahren dies taten.

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Käthe Hilma Galerie: Die unsichtbaren Sammlungen – Eine Episode aus der Bilderinflation

Eine Fotoausstellung? Eigentlich nicht. Die Fotografien stammen aus mehreren privaten Fotosammlungen mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten. Die meisten Sammler*innen wählten nur zwei Fotos aus ihren Sammlungen aus, die jeweils insgesamt sechs bis 140 Fotos beinhalten. Kannst Du erraten, welche Fotos aus der selben Sammlung stammen? Was waren die ursprünglichen Themen der einzelnen Sammlungen? Grund für die Auswahl: nicht Platzmangel, sondern eine generelle Ablehnung der „Gesellschaft des Spektakels“ (Guy Debord, 1967). Soziale Medien werden immer deutlicher als Drang nach Sichtbarkeit erlebt. In manchen Fällen ist eine damit verbundenen Auslieferung an Blicken, Urteilen und Kommentaren zu meiden.

Ab dem 1. Juni bis 30. Juni 2023.

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ANF-News: SfE 50 Jahre Kampf um Bildung in Freiheit

Das 1973 gegründete selbstverwaltete Bildungsprojekt SfE feiert seinen 50. Geburtstag. Seit 50 Jahren machen Schüler:innen nicht nur Abitur und Mittlere Schulabschlüsse an der SfE, sondern leben Bildung jenseits von kapitalistischen Leistungszwängen.

Die Schule für Erwachsenenbildung (SfE) in Berlin feierte am Samstag ihren 50. Geburtstag. Mit ihren 50 Jahren radikaldemokratischer Geschichte gehört die SfE zu einem der kontinuierlichsten radikaldemokratischen Projekten in Deutschland. 50 Jahre SfE sind 50 Jahre Geschichte revolutionärer ebenso wie reformorientierter linker Ansätze. Ihr ist es bis heute gelungen in dem Paradox zwischen der Vorbereitung auf staatliche Prüfungen, das Abitur und den Mittleren Schulabschluss (MSA) und ihrem radikaldemokratischen, strömungsübergreifend linken Ansatz zu navigieren, ohne sich korrumpieren zu lassen oder anzupassen. Die Geschichte der SfE ist damit auch Geschichte revolutionärer Bewegungen in Deutschland. Die Geburtstagsfeier der SfE bot einen tiefen Einblick in 50 Jahre linker Geschichte in Berlin.

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Geburtstag 50. Jahre SfE unzensiert!

Wir laden Alle herzlich zum Nachmittagsprogramm unseres 50. Geburtstages ein.

Dieser findet Samstagnachmittag, den 29. April, ab 14:30 Uhr bis 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten unserer Schule statt.

Programm von 14:30 bis 19:00 Uhr:
Film, Café, Fotoausstellung, Talkrunde, unsere AGs, Schminken, Überraschungen und vieles mehr.

Ab 20 Uhr Party für ehemalige und aktuelle SfE-Mitglieder (+1) im Clash.

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taz: Wir brauchen die Störenfriede

Das herkömmliche System der allgemeinbildenden Schulen ist doch echt Anfang letztes Jahrhundert. Es arbeitet mit Druck als Lernmotivation, anstatt Fähigkeiten zu fördern, trennt Menschen, statt sie zu verbinden, und zwingt Jugendliche zu Unzeiten in einen Käfig, anstatt ihnen Freiräume zu bieten, wenn sie am wachesten sind. Manche ertragen das nicht: In Deutschland verlassen jährlich 47.500 junge Menschen die Schule ohne Hauptschulabschluss, gibt die Bertelsmann-Stiftung in einer Studie bekannt.

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