Freie Plätze!

Ab dem 1. Juni 2026 starten unsere neuen Kurse (MSA und Abitur). Jetzt bewerben!

Ein Quereinstieg in den Gymnasialen oder Kolleg Zweig ist nach individueller Absprache möglich.

Weitere Informationen unter Anderem zu den Voraussetzungen unter Kursangebot / Abitur / Anmeldung.

Stand Januar 2026

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Kiez und Kneipe 04/2026: Einblicke in den Schulalltag – Tag der offenen Tür an der Schule für Erwachsenenbildung

Am 28. Februar öffnete die Schule für Erwachsenenbildung (SfE) ihre Türen in der Gneisenaustraße 2a / Mehringhof für Schülerinnen, Ehemalige, Partnerinnen und alle Interessierten. Der Tag bot Gelegenheit, die besondere Schule kennenzulernen
und Einblicke in ihren Alltag sowie ihre Geschichte zu gewinnen. Der Nachmittag begann in entspannter Atmosphäre mit Kaffee, Kuchen und herzhaften Snacks. Besucherinnen konnten miteinander ins Gespräch kommen und bei Führungen durch das Gebäude mehr über die Entwicklung der selbstverwalteten Schule erfahren. Informationsstände und offene Räume stellten verschiedene Arbeitsgemeinschaften vor, während Workshops – etwa zum Linoldruck oder Jonglieren – dazu einluden, selbst aktiv zu werden. Ein Alumni-Treffpunkt bot ehemaligen Schülerinnen Raum für Austausch und Wiedersehen. Zudem fand eine Lesung aus dem Buch »Offene Türen und andere Hindernisse: Erfahrungen in einer selbstverwalteten Schule für Erwachsene« (Nitsche/Rothaus, 1982) statt, die Einblicke in die frühen Erfahrungen
einer demokratischorganisierten Schule gab. Ein weiterer Höhepunkt war die Vorführung des Dokumentarfilms von Alexander Kleider »Berlin Rebel High School«, der den besonderen Alltag der Schule und die Geschichten ihrer Schüler*innen zeigt. Dieser Tag bot damit nicht nur ein abwechslungsreiches Programm, sondern auch einen seltenen Blick hinter die Kulissen einer ungewöhnlichen Bildungsinstitution. Für viele Gäste wurde deutlich, wie stark Gemeinschaft, Selbstverwaltung und Engagement das Leben an der Schule prägen. Am Ende des Tages blieb vor allem eines: ein lebendiger Eindruck davon, wie Bildung auch jenseits klassischer Schulstrukturen gestaltet werden kann – offen, gemeinschaftlich und von den
Beteiligten selbst.

Die gesamte April Ausgabe abrufbar unter: https://archiv.kiezundkneipe.de/2026/2026-04.pdf

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Kritik zur Galerieausstellung „Oxytocin”

Die Klasse K2 hat eine Galerieausstellung zum Thema Liebe mit neuen Kunstwerken (fast alle aus dem Jahr 2026) gestaltet. Zu sehen waren klassische Werke wie Acryl auf Leinwand (Dominiks ohne Titel) und gerahmte Kunstwerke (Shellys Luckypain und Gabriels RESSENS RIEN von 2023), aber auch viele ungewöhnlichere Präsentationsformen. Das Bild von Benjamin Toillette der Venus (2026) wurde beispielsweise auf einer Staffelei ausgestellt, und andere Werke gehen bewusst über den klassischen Rahmen hinaus. Insgesamt wurden sehr unterschiedliche Formen von Kunst präsentiert. Man findet Fotografien, gemalte Kunstwerke, Texte sowie zwei interaktive Werke (Magnus’ Wo findet sich Liebe? und Florians Liebe in hellen und dunklen Facetten).Diese Vielfalt ist bemerkenswert, genauso wie die Vielfalt der Liebe selbst.Obwohl sich die Ausstellung thematisch mit Liebe beschäftigt, liegt der Fokus kaum auf romantischer Liebe. Stattdessen zeigen die Werke andere Formen: die Liebe zur Leidenschaft, zur Kunst, zur Freundschaft, zur Familie oder zur Musik. Dadurch wird sehr deutlich, dass Liebe über den klassischen romantischen Sinn hinausgeht.Ein besonders eindrucksvolles Werk ist das Kunstwerk von Tara Climbing High(Poster, Foto und Wolle; 40 x 50 cm &13 x 18 cm, s. Abbildung links)Für mich persönlich drückt dieses Werk aus, dass große Liebe auch mit Schmerz verbunden sein kann. Manchmal liegen Liebe und Schmerz sehr nah beieinander. Die Künstlerin hat diese Verbindung sogar wortwörtlich umgesetzt: Durch eine Weberei verbindet sie verschiedene Elemente des Werks miteinander. Dadurch tritt das Werk aus dem typischen Rahmen heraus, was es fast lebendig wirken lässt.Alle Fäden laufen schließlich zu einem Foto zusammen, auf dem ihre blauen Flecken zu sehen sind, als wäre es unvermeidlich, dass alles dort endet. Das große Foto, auf dem sie im Zirkus durch die Luft schwingt, strahlt gleichzeitig Ruhe, Eleganz und Leidenschaft aus.
„Liebe ist vielseitig,” sagt Sara, Ko-Kuratorin der Ausstellung. „So vielschichtig und differenziert,dass kein Kunstwerk einem Anderen gleicht.”Es ist eine sehr gelungene Ausstellung, die noch bis zum 28. März hängt. Alle, die sie noch nicht gesehen haben, sollten das unbedingt tun bis dahin. Kiara K2

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Käthe Hilma Galerie: Oxytocin

om 28. Februar bis zum 28. März 2026 Künstler*innen aus der Klasse K2

Kuratiert von Benjamin Drömert & Sara. An der SfE können Menschen frei sein, so wie sie sind. Mit dieser Freiheit gehtdie Freiheit des Ausdrucks einher. Eine Form des Ausdrucks ist die Liebe.

Deshalb zeigt unsere Kunstausstellung verschiedene Perspektiven auf die Liebe:wie wir sie ausdrücken, wahrnehmen und verstehen – festgehalten in einzelnen Kunstwerken.

Über die Liebe wurden zahllose Zeilen geschrieben: „Der Moment, in dem wir uns für die Liebe entscheiden, bewegen wir uns gegen die Unterdrückung.“ (bell hooks). „Der Tauschwert der Liebe – ist Liebe.“ (Leslie Feinberg). „Fantasie und scary Ablenkung.” (K2) Oder: „Wer bedingungslos geliebt werden will schafft sich einen Hund an.“ (K2)

Auch zahlreiche Künstlerinnen widmen sich der Liebe, oft in Form einerrealistischen Darstellung eines (sich umarmenden) Paares: Sofonisba Anguissola,Kerry James Marshall oder Nan Goldin. Künstler*innen, die die Liebe eherkonzeptuell oder sogar abstrakt inszenieren, sind hingegen seltener: González-Torres, Haring, Kusuma.

Die Kunstwerke dieser Ausstellung gehören zur letzteren Kategorie. Wie kannLiebe jenseits des patriarchalen Systems der Paarung erfahren werden? Einmöglicher Anfang einer Antwort könnte die Liebe als Botenstoff sein.

Der Name Oxytocin stammt aus dem Altgriechischen: ὀξύς (oxys) bedeutet„schnell“ und τόκος (tokos) „Geburt“. Dieses Hormon wird nicht nur bei Sex,Geburt und Stillen, sondern auch bei sozialen Interaktionen ausgeschüttet. Gibtes andere Interaktionen oder Erfahrungen, die dieser intensiven Vermischungvon Schmerz und Ekstase beim „schnellen Gebären“ ähneln?

Nea, Jen, Benjamin Drömert & Sara

Käthe Hilma Galerie der SfE, unterstützt vom SfE Förderverein.

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27.02 – 14:30 Uhr – Vortrag und Diskussion mit Jörg Kronauer: Neue WELT(un)ORDNUNG!?

Kanadas Premierminister Mark Carney hat es auf dem Weltwirtschaftsforum in Davosoffen ausgesprochen: Die Welt erlebt zur Zeit einen „Bruch“ ihrer bisherigen Ordnung;wir erleben „den Beginn einer brutalen Wirklichkeit, in der die Geopolitik zwischen denGroßmächten keinen Beschränkungen mehr unterliegt“.

Die Folge: Kriege, Überfälle auf andere Staaten, die Entführung von Staatspräsidenten(Venezuela), Drohung mit der Annexion fremder Territorien (Grönland) häufen sichdichter denn je. Die Ursache: Die bislang gewohnte Dominanz des Westens schwindet; esentsteht eine neue, vermutlich multipolare Weltordnung, in der der Globale Südenaufsteigt. Vor allem die USA, aber auch Deutschland und die EU suchen ihre bisherigeDominanz zu sichern. Welche politischen und sozialen Verwerfungen könnten folgen?Um diese und andere Fragen zu diskutieren, haben wir Jörg Kronauer für einen Vortraggewinnen können.Jörg Kronauer ist Redakteur des Nachrichtenportals „Informationen zur Deutschen Außenpolitik“(www.german-foreign-policy.com), freier Journalist und Buchautor, er lebt in London.

Freitag, den 27. Februar 2026 – 14:30 Uhr im Forum der SfE.

Eingeladen sind alle Studierenden und Angestellten der SfE sowie interessierte Freund*innen.

Gefördert durch den Förderverein der SfE e.V.

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Tag der offenen Tür in der SfE am Samstag, dem 28.02.2026 – 14:00 – 20:00 Uhr

Die SfE öffnet ihre Türen an diesem Tag für alle Ehemaligen, Partner*innen, Freund*innen & Interessierte mit folgendem Programm und eventuellen Überraschungen:

Ab 14:00 Uhr beginnen wir mit Kaffee und Kuchen und wir bieten Euch Führungen durch die SfE mit historischem Rückblick an. Es wird Info-Stände und Berichte von AGs, SfE-Merch sowie einen Alumni-Treffpunkt geben. Des Weiteren wird es die Möglichkeit geben den Dokumentarfilm „Berlin Rebel High School“ zu sehen. 

Dieser Tag bietet die Möglichkeit hinter die Kulissen des Filmes beziehungsweise unserer Schule zu schauen. 

Wir freuen uns auf Euch und den gemeinsamen Tag.

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Petition gegen die neue Prüfungsverordnung

Der Berliner Senat hat am 02.10.25 rückwirkend zum August 2025 die Prüfungsverordnung für das Nicht-Schüler*innen-Abitur verändert. Die mündlichen Abiturprüfungen werden damit zur Lotterie. Betroffene Schüler*innen sind gerichtlich dagegen vorgegangen, woraufhin die Änderung bis Sommer 2026 auf Grund der Kurzfristigkeit ausgesetzt wurde. 

Während wir nun weiter versuchen, die anstehende Veränderung der Prüfungsverordnung weitesgehend abzuwehren, brauchen wir alle Hilfe, die wir kriegen können! Unterschreibt also bitte unsere Petition, damit wir dem Senat auch auf diesem Weg zeigen können, dass wir uns damit überhaupt nicht zufrieden geben. Link zur Petition:  https://c.org/SMb25sbR99

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Schüler*innenvernetzung – Prüfungsverordnung – am 10.12.2025

Liebe Nichtschüler*innen,

Am 2. Oktober hat der Senat die neue Prüfungsverordnung für das Nichtschülerabitur beschlossen. Diese schafft die Schwerpunktsetzung für die mündlichen Prüfungen ab Sommer 2027 ab.

Unsere Schule sowie einzelne Schüler*innen sind gegen diese Änderung des Senats gerichtlich vorgegangen. Zudem haben wir eine Versammlung vor dem Roten Rathaus organisiert. Damit wollten wir dem Senat zeigen, dass wir das nicht einfach so hinnehmen.

Daraufhin wurde die Verordnung, die ja eigentlich rückwirkend ab August in Kraft treten sollte, durch das OVG Berlin-Brandenburg bis zum nächsten Sommer ausgesetzt.

Wir haben gemerkt wie viel wir als Schule erreichen können und hoffen mit euch gemeinsam die Verordnung auch für die Zukunft abschaffen zu können.

Je mehr Leute sich dagegen äußern, desto eher können wir eine dauerhafte Änderung der Prüfungsverordnung verhindern.

Da diese Verordnung uns alle betrifft, laden wir euch zu einer Versammlung in unsere Schule ein, um schulübergreifend zu besprechen, wie wir gemeinsam dagegen vorgehen können.

Das Treffen findet am 10.12.2025 um 16.30 Uhr in unserer Schule statt.

Kommt zahlreich und bringt bunte Ideen mit!

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Bericht Kundgebung Chancengleichheit? von wegen!

Die Änderung bzw. Verschärfung der Prüfungsverordnung für das Nicht-Schüler:innen Abitur macht unsere mündlichen Prüfungen zum Glücksspiel. Mit der neuen PrüfVO wird nun – knapp drei Monate vor den mündlichen Abiturprüfungen – die thematische Schwerpunktsetzung innerhalb der Zwei von uns zuwählenden Schwerpunktsemester  abgeschafft. Der Senat sieht darin eine vermeintliche Gleichbehandlung mit den Schüler:innen, die auf dem ersten Bildungsweg ihr Abitur versuchen zu machen. Diese ist zwar jetzt im Gesetzestext hergestellt, aber die Voraussetzunge sind doch gänzlich unterschiedlich und abgesehen von einem – hoffentlich zu erlangenden – Abschluss nicht vergleichbar!

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Kundgebung: 4. November 2025 – 11 Uhr – Rotes Rathaus

Chancengleichheit? Von wegen!

Die neue Prüfungsverordnung des Senats für das Abitur für Nichtschüler:innen lässt dieses zur Lotterie werden. Unter dem Vorwand der Gleichstellung des regulären und des Nichtschüler:innen-Abiturs werden Nichtschüler:innen nun stark benachteiligt.

Konkret geht es um die mündlichen Prüfungen, die Hälfte unserer acht Abiturprüfungen.
An einer Regelschule sind die Lehrer:innen die Prüfer:innen. Sie wissen genau, was sie mit ihren Schüler:innen im Unterricht gemacht haben.
Sie wissen, welche internationalen Konflikte sie in Politikwissenschaft besprochen haben, oder ob sie außer dem „Zerbrochenen Krug“ und „Heimsuchung“ noch „Nathan der Weise“ oder „Die Leiden des jungen Werthers“ gelesen haben.
Dieses Privileg haben wir nicht. Wir als sog. Nichtschüler:innen kennen die Prüfer:innen nicht, sie kennen uns und unseren Unterricht nicht. Das Einzige, was dafür sorgt, dass wir eine faire mündliche Prüfung erhalten, sind Schwerpunkte.
Wählbare, thematische Schwerpunkte pro Fach und Semester, die nun fristlos vom Senat gestrichen wurden.

Diese Veränderung der Prüfungsordnung geschah rückwirkend, ist fachlich teils grob fahrlässig, widersprüchlich und macht es so zum Glücksspiel, ob wir unser Abitur bestehen, oder nicht.

Die meisten von uns machen aus gutem Grund ihr Abitur auf dem Zweiten Bildungsweg.
Ob wir aufgrund von Neurodivergenz in Regelschulen nicht klargekommen sind, aufgrund von Diskriminierungserfahrungen unser Abi abbrechen mussten, oder einfach wegen finanzieller Nöte schnellstmöglich arbeiten oder eine Ausbildung machen mussten – Wir alle haben ein Recht auf Bildung!

Vier Monate vor den Prüfungen legt der Berliner Senat genau den Menschen, die es eh schon besonders schwer haben, weitere Steine in den Weg.
Es ist eben keine Chancengleichheit, die hier geschaffen wurde, nein, es ist eine ganz klare Benachteiligung!

Um uns dagegen zu wehren, rufen wir am 04. November um 11:00 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Roten Rathaus auf!

Unter dem Motto „Chancengleichheit? Von wegen! Offenes Klassenzimmer – wir erklären euch, was abgeht.“ versammeln wir uns mit Stühlen und Tafel zum Protest. Wir erklären, was diese Änderung der Prüfungsverordnung für uns persönlich bedeutet, und zeigen die fachliche Absurdität, sowie die Unmöglichkeit der neuen Verordnung auf.

Bringt euch Stühle mit und setzt euch dazu!

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