Berlin Rebel High School

Berlin Rebel High School ist ein Dokumentarfilm von Alexander Kleider über unsere Schule. Kleider dokumentierte hierbei zwei Jahre lang das Leben einer Gruppe von Schülern, vom ersten Infotag bis zur Verkündung der Prüfungsnoten. Der Film feierte am 16. Oktober 2016 im Rahmen des Austin Film Festivals Premiere. Am 11. Mai 2017 kam der Film in ausgewählte deutsche Kinos.

Der Filmemacher Alexander Kleider begleitet in seinem Dokumentarfilm die Schüler einer Klasse, die sich auf dem Weg zu ihrem Abitur befinden, und stellt dabei das Konzept der Schule vor, denn diese ist anders als andere Schulen. Die SFE wurde 1973 als basisdemokratisches Projekt gegründet, und es gibt dort keinen Direktor und keine Noten. Die Lehrer und Angestellten werden von den Schülern selbst bezahlt, und alle zwei Wochen wird über alle Entscheidungen abgestimmt. Unter den Schülern befinden sich auch Alex, Lena und Hanil. Alex ist Anfang zwanzig und war bereits an über zehn Schulen, doch an keiner hat er es lange ausgehalten, weil er mit Regeln und dem schulischen Druck nicht klarkam. Auch Lena hat sich in der Schule und in der ländlichen Umgebung, in der sie aufwuchs, nie wirklich frei gefühlt. Hanil aus Aachen hat in der Schule bislang keinen wirklichen Sinn gesehen. Kleider lässt zudem einige Lehrer zu Wort kommen, die einfach Spaß an der Vermittlung von Wissen haben und dies ganz ohne Druck tun möchten.

Auszeichnungen

  • Austin Film Festival 2016
  • Publikumspreis – Dokumentarfilm (Alexander Kleider)
  • Deutscher Filmpreis 2017
  • Nominierung als bester Dokumentarfilm
  • Medienpreis für Bildungsjournalismus 2018
  • 1. Preis Kategorie Multimedia/Video für Berlin Rebel High School