SfE e. V. sucht neue*n Mitarbeiter*in für das Finanzbüro ab dem 01.08.2026

Die selbstverwaltete Schule für Erwachsenenbildung e. V. sucht eine*n Mitarbeiter*in für das Finanzbüro ab dem 01.08.2026 für 20 Stunden pro Woche. Das Arbeitsfeld betrifft hauptsächlich die Finanzbuchhaltung (Debitoren/Kreditoren, Kassenführung, Anlagenbuchhaltung, Mahnwesen) mit Lexware und die Lohnbuchhaltung mit Stotax. Darüber hinaus gibt es allgemeine Verwaltungsaufgaben im Bereich Geschäftsführung und Personalwesen. Erforderlich ist eine abgeschlossene Ausbildung oder mehrjährige praktische Anwendungserfahrung in diesem Bereich. Zusätzlich sind starke Nerven, Humor und Lust auf ein selbstverwaltetes Projekt gefragt. Bewerbungen an jobs@sfeberlin.de bis zum 22.06.2026, 10:00 Uhr. Die Bewerbungsgespräche finden zwischen dem 29.06. und 06.07.2026 statt.

Weiterlesen

Kiez und Kneipe 04/2026: Einblicke in den Schulalltag – Tag der offenen Tür an der Schule für Erwachsenenbildung

Am 28. Februar öffnete die Schule für Erwachsenenbildung (SfE) ihre Türen in der Gneisenaustraße 2a / Mehringhof für Schülerinnen, Ehemalige, Partnerinnen und alle Interessierten. Der Tag bot Gelegenheit, die besondere Schule kennenzulernen
und Einblicke in ihren Alltag sowie ihre Geschichte zu gewinnen. Der Nachmittag begann in entspannter Atmosphäre mit Kaffee, Kuchen und herzhaften Snacks. Besucherinnen konnten miteinander ins Gespräch kommen und bei Führungen durch das Gebäude mehr über die Entwicklung der selbstverwalteten Schule erfahren. Informationsstände und offene Räume stellten verschiedene Arbeitsgemeinschaften vor, während Workshops – etwa zum Linoldruck oder Jonglieren – dazu einluden, selbst aktiv zu werden. Ein Alumni-Treffpunkt bot ehemaligen Schülerinnen Raum für Austausch und Wiedersehen. Zudem fand eine Lesung aus dem Buch »Offene Türen und andere Hindernisse: Erfahrungen in einer selbstverwalteten Schule für Erwachsene« (Nitsche/Rothaus, 1982) statt, die Einblicke in die frühen Erfahrungen
einer demokratischorganisierten Schule gab. Ein weiterer Höhepunkt war die Vorführung des Dokumentarfilms von Alexander Kleider »Berlin Rebel High School«, der den besonderen Alltag der Schule und die Geschichten ihrer Schüler*innen zeigt. Dieser Tag bot damit nicht nur ein abwechslungsreiches Programm, sondern auch einen seltenen Blick hinter die Kulissen einer ungewöhnlichen Bildungsinstitution. Für viele Gäste wurde deutlich, wie stark Gemeinschaft, Selbstverwaltung und Engagement das Leben an der Schule prägen. Am Ende des Tages blieb vor allem eines: ein lebendiger Eindruck davon, wie Bildung auch jenseits klassischer Schulstrukturen gestaltet werden kann – offen, gemeinschaftlich und von den
Beteiligten selbst.

Die gesamte April Ausgabe abrufbar unter: https://archiv.kiezundkneipe.de/2026/2026-04.pdf

Weiterlesen

Kritik zur Galerieausstellung „Oxytocin”

Die Klasse K2 hat eine Galerieausstellung zum Thema Liebe mit neuen Kunstwerken (fast alle aus dem Jahr 2026) gestaltet. Zu sehen waren klassische Werke wie Acryl auf Leinwand (Dominiks ohne Titel) und gerahmte Kunstwerke (Shellys Luckypain und Gabriels RESSENS RIEN von 2023), aber auch viele ungewöhnlichere Präsentationsformen. Das Bild von Benjamin Toillette der Venus (2026) wurde beispielsweise auf einer Staffelei ausgestellt, und andere Werke gehen bewusst über den klassischen Rahmen hinaus. Insgesamt wurden sehr unterschiedliche Formen von Kunst präsentiert. Man findet Fotografien, gemalte Kunstwerke, Texte sowie zwei interaktive Werke (Magnus’ Wo findet sich Liebe? und Florians Liebe in hellen und dunklen Facetten).Diese Vielfalt ist bemerkenswert, genauso wie die Vielfalt der Liebe selbst.Obwohl sich die Ausstellung thematisch mit Liebe beschäftigt, liegt der Fokus kaum auf romantischer Liebe. Stattdessen zeigen die Werke andere Formen: die Liebe zur Leidenschaft, zur Kunst, zur Freundschaft, zur Familie oder zur Musik. Dadurch wird sehr deutlich, dass Liebe über den klassischen romantischen Sinn hinausgeht.Ein besonders eindrucksvolles Werk ist das Kunstwerk von Tara Climbing High (Poster, Foto und Wolle; 40 x 50 cm &13 x 18 cm, s. Abbildung links). Für mich persönlich drückt dieses Werk aus, dass große Liebe auch mit Schmerz verbunden sein kann. Manchmal liegen Liebe und Schmerz sehr nah beieinander. Die Künstlerin hat diese Verbindung sogar wortwörtlich umgesetzt: Durch eine Weberei verbindet sie verschiedene Elemente des Werks miteinander. Dadurch tritt das Werk aus dem typischen Rahmen heraus, was es fast lebendig wirken lässt.Alle Fäden laufen schließlich zu einem Foto zusammen, auf dem ihre blauen Flecken zu sehen sind, als wäre es unvermeidlich, dass alles dort endet. Das große Foto, auf dem sie im Zirkus durch die Luft schwingt, strahlt gleichzeitig Ruhe, Eleganz und Leidenschaft aus.
„Liebe ist vielseitig,” sagt Sara, Ko-Kuratorin der Ausstellung. „So vielschichtig und differenziert,dass kein Kunstwerk einem Anderen gleicht.“ Es ist eine sehr gelungene Ausstellung, die noch bis zum 28. März hängt. Alle, die sie noch nicht gesehen haben, sollten das unbedingt tun bis dahin. Kiara K2

Weiterlesen

Käthe Hilma Galerie: Oxytocin

om 28. Februar bis zum 28. März 2026 Künstler*innen aus der Klasse K2

Kuratiert von Benjamin Drömert & Sara. An der SfE können Menschen frei sein, so wie sie sind. Mit dieser Freiheit gehtdie Freiheit des Ausdrucks einher. Eine Form des Ausdrucks ist die Liebe.

Deshalb zeigt unsere Kunstausstellung verschiedene Perspektiven auf die Liebe:wie wir sie ausdrücken, wahrnehmen und verstehen – festgehalten in einzelnen Kunstwerken.

Über die Liebe wurden zahllose Zeilen geschrieben: „Der Moment, in dem wir uns für die Liebe entscheiden, bewegen wir uns gegen die Unterdrückung.“ (bell hooks). „Der Tauschwert der Liebe – ist Liebe.“ (Leslie Feinberg). „Fantasie und scary Ablenkung.” (K2) Oder: „Wer bedingungslos geliebt werden will schafft sich einen Hund an.“ (K2)

Auch zahlreiche Künstlerinnen widmen sich der Liebe, oft in Form einerrealistischen Darstellung eines (sich umarmenden) Paares: Sofonisba Anguissola,Kerry James Marshall oder Nan Goldin. Künstler*innen, die die Liebe eherkonzeptuell oder sogar abstrakt inszenieren, sind hingegen seltener: González-Torres, Haring, Kusuma.

Die Kunstwerke dieser Ausstellung gehören zur letzteren Kategorie. Wie kannLiebe jenseits des patriarchalen Systems der Paarung erfahren werden? Einmöglicher Anfang einer Antwort könnte die Liebe als Botenstoff sein.

Der Name Oxytocin stammt aus dem Altgriechischen: ὀξύς (oxys) bedeutet„schnell“ und τόκος (tokos) „Geburt“. Dieses Hormon wird nicht nur bei Sex,Geburt und Stillen, sondern auch bei sozialen Interaktionen ausgeschüttet. Gibtes andere Interaktionen oder Erfahrungen, die dieser intensiven Vermischungvon Schmerz und Ekstase beim „schnellen Gebären“ ähneln?

Nea, Jen, Benjamin Drömert & Sara

Käthe Hilma Galerie der SfE, unterstützt vom SfE Förderverein.

Weiterlesen

Tag der offenen Tür in der SfE am Samstag, dem 28.02.2026 – 14:00 – 20:00 Uhr

Die SfE öffnet ihre Türen an diesem Tag für alle Ehemaligen, Partner*innen, Freund*innen & Interessierte mit folgendem Programm und eventuellen Überraschungen:

Ab 14:00 Uhr beginnen wir mit Kaffee und Kuchen und wir bieten Euch Führungen durch die SfE mit historischem Rückblick an. Es wird Info-Stände und Berichte von AGs, SfE-Merch sowie einen Alumni-Treffpunkt geben. Des Weiteren wird es die Möglichkeit geben den Dokumentarfilm „Berlin Rebel High School“ zu sehen. 

Dieser Tag bietet die Möglichkeit hinter die Kulissen des Filmes beziehungsweise unserer Schule zu schauen. 

Wir freuen uns auf Euch und den gemeinsamen Tag.

Weiterlesen

Schüler*innenvernetzung – Prüfungsverordnung – am 10.12.2025

Liebe Nichtschüler*innen,

Am 2. Oktober hat der Senat die neue Prüfungsverordnung für das Nichtschülerabitur beschlossen. Diese schafft die Schwerpunktsetzung für die mündlichen Prüfungen ab Sommer 2027 ab.

Unsere Schule sowie einzelne Schüler*innen sind gegen diese Änderung des Senats gerichtlich vorgegangen. Zudem haben wir eine Versammlung vor dem Roten Rathaus organisiert. Damit wollten wir dem Senat zeigen, dass wir das nicht einfach so hinnehmen.

Daraufhin wurde die Verordnung, die ja eigentlich rückwirkend ab August in Kraft treten sollte, durch das OVG Berlin-Brandenburg bis zum nächsten Sommer ausgesetzt.

Wir haben gemerkt wie viel wir als Schule erreichen können und hoffen mit euch gemeinsam die Verordnung auch für die Zukunft abschaffen zu können.

Je mehr Leute sich dagegen äußern, desto eher können wir eine dauerhafte Änderung der Prüfungsverordnung verhindern.

Da diese Verordnung uns alle betrifft, laden wir euch zu einer Versammlung in unsere Schule ein, um schulübergreifend zu besprechen, wie wir gemeinsam dagegen vorgehen können.

Das Treffen findet am 10.12.2025 um 16.30 Uhr in unserer Schule statt.

Kommt zahlreich und bringt bunte Ideen mit!

Weiterlesen

Kreuzberger Kiezwoche 2025

Das Kiezbündnis am Kreuzberg veranstaltet zum 25. Mal die Kiezwoche, an der wir zum ersten Mal teilnehmen: Vom 05. bis 13. September 2025 wird im Kiezraum auf dem Dragonerareal die Ausstellung unserer Berthold AG gezeigt: „Bleilettern aus Kreuzberg erobern die Welt – Faschismus, Zwangsarbeit und die Schriftgießerei H. Berthold“ (https://teamup.com/event/show/id/i8DBhGL476R4pdRnMerqZckzrvkkMU) Am Dienstag, den 09. September 2025, 18:00 bis 21:00 Uhr, geben wir eine kurze Einführung in die Geschichte der SfE und des Mehringhofs und zeigen den preisgekrönten Dokumentarfilm unseres ehemaligen

Weiterlesen

Unterwegs im Indoor-Dschungel

Am sonnigen Freitagvormittag zog es uns nach Potsdam, um den Indoor-Dschungel der Biosphäre zu erleben. Diese „Wildnis“, durch die wir eineinhalb Stunden geführt wurden, beheimatet 20.000 tropischen Pflanzen, darunter viele Baumarten sowie
rund 130 verschiedenen Tierarten. In Sachen Klima bekommt man in der Biosphäre auch einen kleinen Eindruck in die Tropen – warm und feucht. Im grünen Dickicht begegneten wir Krallenaffen, Leguanen und Blattschneiderameisen. Wir wurden über Entwicklungsstadien der Schmetterlinge aufgeklärt. Wir besprachen das Vorhandensein des Stirnauges (ein reales Drittes Auge), das einige Amphibien und Eidechsen aufweisen. Ein informationsreicher Ausflug in grüne Hallen voller Leben.

Weiterlesen

Podcast: Bernd Häusler, Rechtsanwalt und Notar a.D.

Unser ehemaliger langjähriger Rechtsanwalt, Bernd Häusler, hat die SfE über fast fünf Jahrzehnte hinweg begleitet und geprägt und ist im Interview in der neuen Podcast-Reihe der Berliner Rechtsanwaltskammer zu hören:

weiter zum Podcast: https://mit-recht-persoenlich.podigee.io/3-new-episode

Bernd Häusler ist seit 1975 Anwalt und er blickt damit auf ein fast fünfzig Jahre dauerndes Berufsleben zurück. Er war der erste Menschenrechtsbeauftragte der Berliner Rechtsanwaltskammer. Was es mit diesem besonderen Ehrenamt auf sich hat, wie es zustande kam und inwieweit er sich für die Einhaltung der Menschenrechte eingesetzt hat, davon erzählt der Anwalt in dieser Folge. Vor allem erinnert er daran, wie der „Internationale Tag der bedrohten Anwältin und des bedrohten Anwalts“ vor 15 Jahren zum ersten Mal begangen wurde. Seitdem findet er jedes Jahr am 24. Januar statt. 2025 ist der Tag der Situation der Kolleginnen und Kollegen in Belarus gewidmet. Originaltöne von einer Kundgebung in Berlin aus dem Tonarchiv der Journalistin Annette Wilmes, die das Gespräch führt, veranschaulichen die wichtige Arbeit des Menschenrechtsbeauftragten.

Weiterlesen

Ghana-AG: Stadtspaziergang & Exkursion nach Hamburg

Als Vorbereitung auf den Besuch unserer Gäste aus Ghana, die wir im Oktober 2024 erwarten, haben wir uns am 23.09.24 in Form eines Stadtspaziergangs im Afrikanischen Viertel in Berlin mit der Kolonialgeschichte Deutschlands befasst. Mboro Sururu erzählte uns dort an verschiedenen Stationen viel über den deutschen Kolonialismus in Afrika, die Hintergründe einiger Straßennamen und warum er sich im Rahmen seines Engagements u. a. dafür einsetzt, diese umzubenennen. Zur weiteren Vorbereitung des Besuchs haben wir am 26.09.24 in Hamburg noch einen Stadtspaziergang zur Kolonialgeschichte gemacht. Da wir uns im Rahmen des Austauschs auch mit nachhaltiger Wirtschaft beschäftigen, haben wir uns mit der App „Koloniale Orte“ (Uni Hamburg) über Audios Informationen zum Thema „Wirtschaft und Handel“ angehört, während wir uns dazu passende Orte angeschaut haben.

Weiterlesen
1 2