Kunstausstellung: Pareidolie

Pareidolie bezeichnet das Phänomen, in Objekten vermeintliche Gesichter und vertraute Wesen zu erkennen. Der passive Blick wird zu einem aktiven Umgang mit der Fotografie, indem wir nicht nur neue Wesen in der Fotografie sehen, sondern auch Fotos in Gemälde umgewandeln.

Die Fusion von Digitalem und Analogem ermöglicht uns, eine digitale Abbildung greifbar zu machen. Indem wir neue Perspektiven, Details und Haptik schaffen, verändert sich die Bedeutung. Nichts ist festgestellt; alles ist veränderbar; analoges Photoshop. In aller Ehrlichkeit stehen die ausgestellten Bilder zu ihren kümmerlichen Schwachstellen.

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Käthe Hilma Galerie: Die unsichtbaren Sammlungen – Eine Episode aus der Bilderinflation

Eine Fotoausstellung? Eigentlich nicht. Die Fotografien stammen aus mehreren privaten Fotosammlungen mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten. Die meisten Sammler*innen wählten nur zwei Fotos aus ihren Sammlungen aus, die jeweils insgesamt sechs bis 140 Fotos beinhalten. Kannst Du erraten, welche Fotos aus der selben Sammlung stammen? Was waren die ursprünglichen Themen der einzelnen Sammlungen? Grund für die Auswahl: nicht Platzmangel, sondern eine generelle Ablehnung der „Gesellschaft des Spektakels“ (Guy Debord, 1967). Soziale Medien werden immer deutlicher als Drang nach Sichtbarkeit erlebt. In manchen Fällen ist eine damit verbundenen Auslieferung an Blicken, Urteilen und Kommentaren zu meiden.

Ab dem 1. Juni bis 30. Juni 2023.

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