Exkursion: Besprechung der Ausstellung „James Nachtwey. Memoria“

„Krieg bedeutet im Grunde genommen, zu töten und getötet zu werden, und alle Kriege – unabhängig von Nationalität, Religion oder Kultur, unabhängig von den Gründen – führen unweigerlich zu unmenschlichen Handlungen.“

– James Nachtwey, Statement in einem Ausstellungswandtext

James Nachtwey (* 1948 in Syracuse, New York) ist ein amerikanischer Fotojournalist, der sich vorwiegend mit Kriegsberichterstattung befasst und dabei auch die Auswirkungen von Konflikten auf Zivilist:innen dokumentiert. Bereits während des Vietnamkriegs entschloss er sich um 1972, Fotograf in der Tradition von Robert Capa zu werden: nah, menschlich und direkt im Kreuzfeuer zu fotografieren. Seinen ersten Auftrag im Nordirland erhielt er 1981. Seitdem hat er den Robert Capa Gold Medal Preis fünfmal gewonnen, u.a. Preise. Die Ausstellung wurde von ihm mit Claire Ducresson Boët von Fotografisk kuratierte und gilt als Retrospektive, die Konflikte bis zum aktuellen Ukraine-Krieg dokumentiert. 

In einer Ära des permanenten Krieges haben wir, eine sehr kleine Gruppe von vier Personen, uns ganz spontan am Mittwoch, dem 22. April, entschlossen, diese Ausstellung vor der Schließung zu besuchen. Heutige Kriege werden immer wieder mit Argumenten geführt: Gefechte im Homos Strait lassen die Benzinpreise steigen; es gibt eine Waffenruhe – oder auch nicht; diese Präsidenten müssen jene Präsidenten treffen, um einen Friedensvertrag zu schließen. Dabei wird kaum über die von Nachtwey zu Recht erwähnten Kollateralschäden gesprochen: „Krieg bedeutet im Grunde genommen, zu töten und getötet zu werden.” Die Benzinpreise, die Waffenruhe und die Präsidenten werden nicht getötet, sondern Menschen. 

Auch wir sind nur Menschen, die (noch) nicht getötet, sondern als Zeug:innen interpelliert wurden. Hier schildern zwei Schüler*innen von ihnen ihre Eindrücke von der Ausstellung.

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Bericht Kundgebung Chancengleichheit? von wegen!

Die Änderung bzw. Verschärfung der Prüfungsverordnung für das Nicht-Schüler:innen Abitur macht unsere mündlichen Prüfungen zum Glücksspiel. Mit der neuen PrüfVO wird nun – knapp drei Monate vor den mündlichen Abiturprüfungen – die thematische Schwerpunktsetzung innerhalb der Zwei von uns zuwählenden Schwerpunktsemester  abgeschafft. Der Senat sieht darin eine vermeintliche Gleichbehandlung mit den Schüler:innen, die auf dem ersten Bildungsweg ihr Abitur versuchen zu machen. Diese ist zwar jetzt im Gesetzestext hergestellt, aber die Voraussetzunge sind doch gänzlich unterschiedlich und abgesehen von einem – hoffentlich zu erlangenden – Abschluss nicht vergleichbar!

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SfE besucht Seminar „Antisemitismus gestern und heute“ im Haus der Wannseekonferenz

Eine Gruppe von etwa 20 Schüler:innen der SfE besuchte im Rahmen des Geschichtsunterrichts am 21.03. ein Seminar zum Thema „Antisemitismus gestern und heute“ im „Haus der Wannseekonferenz“.
Es war ein bizarr sonniger Frühlingstag an dem wir den Ort besuchten, an der Holocaust logistisch vorbereitet wurde. In bester Lage am Wannsee liegt die Gründerzeitvilla in der am 20. Januar 1942 fünfzehn Vertreter des NS-Regimes und der SS-Behörden zusammenkamen, um die Vernichtung der europäischen Jüd:innen mit noch grausamerer Effizienz umzusetzen.

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„Frauen in der Märzrevolution“ SfE besucht Seminar

Trotz des berechtigten Arbeitskampfes der BVG und heftigen Regenfällen machte sich am 26.03. eine große Gruppe von Schüler:innen der SfE im Rahmen des Geschichtsunterrichts auf den Weg zum Friedhof der Märzgefallenen. Dort besuchten wir ein tolles Seminar des Paul-Singer-Vereins zum Thema „Frauen in der Märzrevolution“. In politischen Rollenspielen, Lese- und Recherchearbeit lernten wir die Biographien und Perspektiven revolutionärer und reformistischer Frauen und ihr Kämpfe Mitte des 19. Jahrhunderts kennen. Dabei wurde klar, dass viele Kämpfe, die vor allem proletarische Frauen damals gegen das kapitalistische Patriarchat geführt haben, auch heute weitergehen und insbesondere der Kampf um bezahlte und unbezahlte Arbeit und eine Demokratisierung der Ökonomie noch lange nicht abgeschlossen ist.

Auf dem Friedhof besuchten wir die Gräber von Arbeiter:innen und Arbeitern, Bürger:innen, Jugendlichen und einigen wenigen Adligen, die bei der gescheiterten März-Revolution 1848 gefallen sind. Wir bedanken uns nochmals bei den Mitarbeiter:innen des Paul Singer Vereins für das tolle Programm.

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Wale auf der Leinwand

Es begab sich, dass wir in den letzten Wochen dem Zeiss-Großplanetarium im Rahmen des Biologieunterrichts zwei Besuche abstatteten. Die Protagonisten der beiden Dokumentarfilme waren unsere aquatischen Säugetier-Verwandten: Die Wale. Die Vorstellung „Whale Nation“ erzählte in einem teils künstlerischen Ansatz außergewöhnliche Geschichte der Wale, die die Weltmeere bewohnen und seit über 50 Millionen Jahren für das Ökosystem des Planeten unverzichtbar sind. Der zweite Film „Blauwale – Die Rückkehr der Giganten“ begleitet zwei wissenschaftliche Expeditionen, die den Blauwalen bei ihrer Rückeroberung der Weltmeere, nach deren fast vollständigen Ausrottung durch den Menschen beiwohnen. Zwei Gelungene Planetariumsbesuche, die bei uns für Begeisterung sorgten.

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Tag der offenen Tür – ein voller Erfolg!

Unser Tag der offenen Tür war ein voller Erfolg! Zahlreiche Besucherinnen nutzten die Gelegenheit, unsere Schule kennenzulernen, sich mit aktuellen Schülerinnen auszutauschen und die besondere Atmosphäre unserer Gemeinschaft zu erleben. Wir freuen uns darüber, dass sich viele neue Schüler*innen vorangemeldet haben – genug für eine neue Klasse!

Neben vielen interessanten Gesprächen gab es auch jede Menge Spaß. Gemeinsam wurde gekocht, gespielt und gelacht. Eine kleine Kunstwerkstatt lud dazu ein, kreativ zu werden, und auch ehemalige Schüler*innen – einige, die vor über 30 Jahren hier waren – fanden den Weg zurück an ihre alte Schule. Es war ein wunderbarer Tag, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Schule aufeinandertreffen konnten.

Wir freuen uns auf alle neuen Gesichter und darauf, diese besondere Gemeinschaft weiter wachsen zu sehen!

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Ghana-AG: Stadtspaziergang & Exkursion nach Hamburg

Als Vorbereitung auf den Besuch unserer Gäste aus Ghana, die wir im Oktober 2024 erwarten, haben wir uns am 23.09.24 in Form eines Stadtspaziergangs im Afrikanischen Viertel in Berlin mit der Kolonialgeschichte Deutschlands befasst. Mboro Sururu erzählte uns dort an verschiedenen Stationen viel über den deutschen Kolonialismus in Afrika, die Hintergründe einiger Straßennamen und warum er sich im Rahmen seines Engagements u. a. dafür einsetzt, diese umzubenennen. Zur weiteren Vorbereitung des Besuchs haben wir am 26.09.24 in Hamburg noch einen Stadtspaziergang zur Kolonialgeschichte gemacht. Da wir uns im Rahmen des Austauschs auch mit nachhaltiger Wirtschaft beschäftigen, haben wir uns mit der App „Koloniale Orte“ (Uni Hamburg) über Audios Informationen zum Thema „Wirtschaft und Handel“ angehört, während wir uns dazu passende Orte angeschaut haben.

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Botanische Wanderung durch die Niedermoorwiesen am Tegler Fließ

Letzten Mittwoch (05.06.2024) wagten wir uns in den hohen Norden Berlins. Wir wurden mit Wolken und leichtem Regen empfangen, doch erwartete uns auch ein sehr diverses Naturschutzgebiet – die Niedermoorwiesen am Tegler Fließ.

Im Naturschutzgebiet identifizierten wir diverse Baumarten, wie Stieleiche, Schwarz- und Zitterpappeln, Spitzahorn, Schwazerlen und einige mehr. Am Köppchensee widmeten wir uns der Ufervegetation und konnten obendrein Graureihern sowie Kormoranen bei Ihrem Treiben zusehen. Auch begegnete uns die Raube des Weidenbohrers– die mit über 10 cm Länge und 2 cm Durchmesser größte Raupe Deutschlands.

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Mathe Fahrt der Abi-Jahrgänge 2024

Die Abi-Jahrgänge der SfE waren letzte Woche im schönen „Ferienland Luhme“, um sich für drei Tage intensiv auf die bevorstehenden Mathe-Klausuren vorzubereiten. Und trotz einiger Schwierigkeiten beim Entziffern von kryptischen Aufgabenstellungen und kleineren Rückschlägen, konnten wir alle Lernerfolge für uns verzeichnen und fühlen uns jetzt ein Stückchen mehr vorbereitet auf die universell gefürchtete Mathe Prüfung. Die Mahlzeiten, Pausen und Abendstunden wurden neben netten Unterhaltungen, Spaziergängen und Spielen ebenfalls genutzt für die Kreation etlicher Mathe-Wortwitze. Dabei war „Mate-Fahrt“ ein allseitsbeliebter Klassiker, sicherlich auch unserem horrenden Mate-Konsum geschuldet.

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