Jugendaustauschprojekt mit bapob e.V. / Clear Lens III

In der letzten Aprilwoche flog ein Team von acht Personen aus dem kalten Berlin in die idyllischen Dörfer der Normandie. Das Jugendaustauschprojekt, an dem wir teilnahmen, war eine Kooperation zwischen drei Gruppen – einer Französischen, einer Deutschen und einer Georgischen. Alles begann im Mai 2025 in Berlin, im darauffolgenden Oktober wurde die Gruppe in Bakuriani in Georgien empfangen. Nun war Lisieux in Frankreich an der Reihe.
So kamen drei Dutzend junge Menschen aus den drei Ländern zusammen, um am letzten Teil des Projekts zum Thema Menschenrechte zu arbeiten.
Zuvor hatten wir uns bereits eingehend mit dem Problem der Fake News auseinandergesetzt, einfache Interviews geführt und den Einfluss der Medien auf das öffentliche Bewusstsein untersucht. Nun mussten wir uns, mit der Unterstützung zahlreicher Gäste – eines amerikanischen Veteranen, eines KI-Experten, eines jungen iranischen Flüchtlings und mehrerer Frauen von Amnesty International – mit einem so komplexen Thema wie der Verletzung grundlegender Menschenrechte, der ungleichen Behandlung aufgrund der Staatsangehörigkeit und dem Ausmaß, in dem die Medien bereit sind, diese Feindseligkeit zu schüren, auseinandersetzen. Dafür haben wir in Kleingruppen mehrere Podcasts gemacht. 
Es war sehr lehrreich. Und gut.

Auszug der Projektbeschreibung:

„Mit diesem Projekt wollen wir junge Menschen mit den notwendigen Fähigkeiten und Kenntnissen ausstatten, um politische und soziale Entwicklungen zu hinterfragen und sie kritisch zu reflektieren, Fake News zu erkennen und politische Manipulation zu verstehen, um das kritische Denken zu fördern, die Medienkompetenz zu verbessern und ein aktives bürgerschaftliches Engagement zu unterstützen.“

weitere Informationen: hier