Käthe Hilma Galerie: Oxytocin

om 28. Februar bis zum 28. März 2026 Künstler*innen aus der Klasse K2

Kuratiert von Benjamin Drömert & Sara. An der SfE können Menschen frei sein, so wie sie sind. Mit dieser Freiheit gehtdie Freiheit des Ausdrucks einher. Eine Form des Ausdrucks ist die Liebe.

Deshalb zeigt unsere Kunstausstellung verschiedene Perspektiven auf die Liebe:wie wir sie ausdrücken, wahrnehmen und verstehen – festgehalten in einzelnen Kunstwerken.

Über die Liebe wurden zahllose Zeilen geschrieben: „Der Moment, in dem wir uns für die Liebe entscheiden, bewegen wir uns gegen die Unterdrückung.“ (bell hooks). „Der Tauschwert der Liebe – ist Liebe.“ (Leslie Feinberg). „Fantasie und scary Ablenkung.” (K2) Oder: „Wer bedingungslos geliebt werden will schafft sich einen Hund an.“ (K2)

Auch zahlreiche Künstlerinnen widmen sich der Liebe, oft in Form einerrealistischen Darstellung eines (sich umarmenden) Paares: Sofonisba Anguissola,Kerry James Marshall oder Nan Goldin. Künstler*innen, die die Liebe eherkonzeptuell oder sogar abstrakt inszenieren, sind hingegen seltener: González-Torres, Haring, Kusuma.

Die Kunstwerke dieser Ausstellung gehören zur letzteren Kategorie. Wie kannLiebe jenseits des patriarchalen Systems der Paarung erfahren werden? Einmöglicher Anfang einer Antwort könnte die Liebe als Botenstoff sein.

Der Name Oxytocin stammt aus dem Altgriechischen: ὀξύς (oxys) bedeutet„schnell“ und τόκος (tokos) „Geburt“. Dieses Hormon wird nicht nur bei Sex,Geburt und Stillen, sondern auch bei sozialen Interaktionen ausgeschüttet. Gibtes andere Interaktionen oder Erfahrungen, die dieser intensiven Vermischungvon Schmerz und Ekstase beim „schnellen Gebären“ ähneln?

Nea, Jen, Benjamin Drömert & Sara

Käthe Hilma Galerie der SfE, unterstützt vom SfE Förderverein.

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